Cuba 27.11.-18.12.2017 Tag 9 – Camagüey – Santiago de Cuba 334 km

Die heutige Route von Camagüey nach Santiago de Cuba
In der grösseren Übersicht

Die heutige Etappe nach Santiago de Cuba sollte sich als eine der Strengsten herausstellen, auch wenn es nicht die Längste war. 334 km fuhren wir auf grösstenteils miserablen Strassen. Die Schlaglöchern waren so tief wie Kochtöpfe und bei den Bodenwellen hatte man das Gefühl, das Auto bricht auseinander.

Hier waren die Strassen noch relativ gut

Trotz all dem was wir unserem kleinen blauen Freund zumuteten, hielt der geflickte Reifen immer noch. Dazwischen kamen auch einige erholsamere  Abschnitte auf frisch geteerten Strassen. Unterwegs sahen wir dann einen Wegweiser zu einer „Autopista“, dem wir mit Hoffnung auf bessere Strassenverhältnisse folgten. Nach ein paar Kilometern hätten wir gemäss Google Maps schon längst auf dieser Autobahn sein sollen, aber es sah nicht so aus. Schliesslich stellten wir fest, dass die von uns befahrene ca. drei- oder vierspurige Strasse (mit Gegenverkehr!) die Autobahn sein musste. Die Brücken waren jeweils für zwei getrennte Fahrspuren vorhanden, aber offenbar reichte das Geld für die zweite Spur nicht aus.

Die „Autobahn“ nach Santiago de Cuba – das sind ca. 4 Spuren…
Steppenlandschaft

In Santiago de Cuba angekommen fanden wir unser Hostal Aurora auf Anhieb und ohne Umwege. Wir fuhren dank Google direkt vor die Haustüre und das notabene in der zweitgrössten Stadt Kubas mit 500‘000 Einwohnern! Wir sind nun gut 870 km südöstlich unseres Startpunktes Havanna.

Santiago de Cuba
Hostal Aurora mitten in der Stadt

Auch im Hostal Aurora wurden wir sehr freundlich empfangen. Hier hatten wir eine richtige Wohnung mit Küche und Bar. Das Zimmer einmal mehr spitzenmässig eingerichtet.

Das Zimmer im Hostal Aurora
Die Dusche
Mit Wihrlpool
Treppe innerhalb des Hauses zu unserem Zimmer
Das Restaurant im Hostal
Die Hausbar
Garten

Das Abendessen konnten wir im hauseigenen Restaurant einnehmen. Es war auch hier vorzüglich gekocht und die Preise konnten sich sehen lassen. Der Crevetten Cocktail kostete doch nur gerade 2 CUC. Die Portionen waren gross genug, vor allem der Reis.

Nach dem feinen Abendessen und noch dem einen oder anderen Drink an der Bar gingen wir schlafen, da dann am nächsten Tag das Sightseeing in Santiago de Cuba auf dem Programm stand.