Cuba 27.11.-18.12.2017
Tag 3 – Havanna

Nach dem heutigen Frühstück mussten wir erst einmal Benzin für unser Auto besorgen, was sich als nicht ganz einfach herausstellte. Es dauerte doch einige Zeit und Kilometer bis wir eine Tankstelle fanden. Das Tankprozedere war etwas kompliziert, erst muss man im Büro melden, dass man Benzin will, dann kriegt man eine Zapfsäule zugewiesen, tankt und geht dann wieder rein  um zu bezahlen.

Dann wagten wir uns mit dem Auto ins Abenteuer Havanna. Einfach mal via dem Malecón in die Stadt hinein. Dies ist eine Schnellstrasse dem Meer entlang auf der man mit 80 km/h in die Stadt brettert. In Havanna-Vieja angekommen wurden wir schon in einen freien Parkplatz eingewiesen und kriegten ein Parkticket. Von dort schlenderten wir durch eine Fussgängerzone in der es viele Restaurants und noch viel mehr Souvenirläden hatte.

Strassencafe mit musikalischer Unterhaltung

Hier kann man viele sehr schön restaurierte Häuser sehen und man sieht auch an vielen Orten, dass man am Renovieren ist. In den Seitengassen sieht man aber auch immer wieder verfallene Häuser.

Altstadt Havanna

So kamen wir an diversen Hotels vorbei, z.B. das wunderschöne «Grand Hotel Manzana» erbaut 1894 oder das Hotel «Ambos Mundos» in dem der Schriftsteller Ernest Hemingway in den 30er Jahren logiert hat.

«Grand Hotel Manzana»
Hotel «Ambos Mundos»
Ernest Hemingway war hier

Dann schauten wir uns das Capitolio an, welches 1929 eingeweiht wurde und bis 1959 Sitz der Regierung war. Aktuell wird es renoviert und soll ab 2018 wieder der offizielle Regierungssitz sein.
In der äußeren Form ist der im Stile des Klassizismus errichtete Bau wie das US-amerikanische Kapitol in Washington, D.C. dem Petersdom in Rom nachempfunden. Es wurde uns erklärt, dass die Kuppel noch ein wenig höher sei als die in Washington. 😉
Im Boden der Eingangshalle ist ein in Gold gefasster 24‐karätiger Diamant zu sehen, der „Stern von Cuba“. Er markiert den Kilometer Null des kubanischen Straßennetzes. (Das Innere des Kapitols konnten wir infolge der Bauarbeiten leider nicht besichtigen)

Capitolio Havanna

Dann entdeckten wir etwas ganz sonderbares, nämlich einen Platz aus Holz. Es sah aus wie Pflastersteine aber es waren Holzklötze.

Ein Platz aus hölzernen Pflastersteinen
Wirklich aus Holz
Malerische Innenhöfe

Ebenfalls sehr eindrücklich war die historische Drogueria Johnson in der noch alte Keramiktöpfe im Wandregal stehen mit allerlei Tinkturen und Heilmitteln.

Drogueria Johnson
Das typische Strassenbild in Havanna mit vielen amerikanischen Oldtimern und Ladas

Danach buchten wir eine Stadtrundfahrt in einem 50er Jahre Chevrolet Cabrio, das war ein tolles Erlebnis. Der Chauffeur fuhr 1 Stunde in der Stadt herum, zeigte uns die verschiedenen Stadtteile, die riesige Universität, natürlich den «Plaza de la Revolución» mit dem unglaublich hohen Monument und am Schluss noch den «Parque John Lennon», in dem eine John Lennon Statue auf einer Parkbank sitzt. Dann auf dem Rückweg die vielen alten Prunkhotels in denen alle möglichen Berühmtheiten und auch die Mafia zu Gast war.

Stadtrundfahrt im Chevrolet Cabrio
Das Gebäude sei ähnlich wie das Flat Iron Building in New York, wurde uns erklärt
Der Eingang zur Universität von Havanna

Das Foto hinter dem Steuer des Oldtimers durfte natürlich auch nicht fehlen.

Das war unser Oldtimer
Selber fahren durfte man allerdings nicht
Dieses beeindruckende Denkmal zu Ehren des Nationalhelden José Martí befindet sich am nördlichen Ende des Plaza de la Revolución und umfasst neben einer Statue des Schriftstellers und Revolutionärs einen 109 Meter hohen Turm aus kaskadierten Elementen.
Eigentlich hätte die Statue noch die typische John Lennon Brille, die wurde aber immer geklaut…
«Parque John Lennon»

Dann fuhren wir wieder zu unserem Hotel und habe uns ein Restaurant für das Abendessen ausgesucht, aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung, der tropische Regenguss veranlasste uns hier im Hotel zu essen. Das Essen war aber auch hier gut.

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