Cuba 27.11.-18.12.2017
Tag 2 – Havanna

Die erste Nacht ist überstanden, die Betten sind nicht ganz so bequem wie man es sich gewohnt ist, aber das haben wir ja erwartet.

Guten Morgen Havanna.

Aussicht vom Hotel «Chateau Miramar» der Turm ist die Russische Botschaft

Zuerst konnten wir ein gemütliches Frühstück einnehmen, danach spazierten wir zum Hotel «Panorama» um unsere Schweizer Franken loszuwerden und dafür Kubanische CUC (Cuban Peso Convertible). Das System im Wechselbüro funktierte erst nicht, aber nach ein paar Min. konnten dann unsere Kubanischen Devisen beziehen. In Kuba gibt es neben dem CUC noch den CUP (Cuban Peso). CUP ist nur für die Einheimischen, den Touristen steht ausschliesslich der CUC zur Verfügung. Man überlegt sich allerdings dieses Doppelwährungssystem abzuschaffen weil es viel zu kompliziert ist. Immerhin ist die Umrechnung in CUC relativ einfach denn 1 CUC = ca. 1 CHF.

Unser Hotel «Chateau Miramar» lag direkt am Meer im Stadtteil «Miramar»

Hotel «Chateau Miramar»

Bezug Mietauto

Um 10:00 hatten wir den Termin um unser Mietauto zu beziehen, der Vermieter war pünktlich und innerhalb 15 Min. hatten wir unser Auto. Entgegen allen Vorwarnungen, das solche Dinge in Kuba nicht immer gut funktionieren, da überall der Staat dahinter ist und das sozialistische System manchmal etwas schwierig sei. Wir erhielten einen schönen, kleinen, blauen MG 3 mit ein paar Beulen, aber das wurde alles schön auf das Mietformular eingetragen, damit uns danach keine Schäden berechnet werden.

Unser kleiner Begleiter für 2 Wochen

Die kubanischen Nummernschilder folgen seit 2013 einer ziemlich einfachen Regel. Wie man am Beispiel unseres Mietwagen sieht, steht das T für Touristen, resp. Mietwagen für Touristen. Dann gibt es noch A für Verwaltung, C, D und E für Diplomatisches Corps, F für Fuerza Armadas Revolucionarias (Revolutionäre Streitkräfte), K für Ausländer, M für das Innenministerium und schliesslich P für einheimische Privatbesitzer.

Nun begaben wir uns zum Supermarkt, um ein paar Flaschen Wasser zu kaufen. Vor dem Supermarkt sahen wir ein gemütliches Beizli, in dem wir uns ein Kubanisches Cola gönnten. Es war sehr interessant dort zu sitzen und zu beobachten was auf dem Parkplatz des Supermarktes so alles abging. Zuschauen gibt Durst, also bestellten wir dann doch noch das erste kubanische Bier.

Bucanero, unser erstes kubanisches Bier und erst noch das Beste dass es auf Kuba gibt

Dann passierte etwas Unglaubliches, Angela  kannte doch tatsächlich jemanden aus Schmerikon. Die Welt ist ja so klein…

Am Abend machten wir uns dann auf um Havanna-Vieja anzuschauen. Dort kann man richtig krasse Gegensätze erleben zwischen fein restaurierten Kolonialbauten und komplett verfallenen Gebäuden.

Wunderschön ausgeleuchtet das «Gran Teatro de La Habana»

Nach unserem gemütlichen Abendspatziergang in der Altstadt von Havanna und einem kleinen Apero in einem Restaurant direkt an einer belebten Kreuzung, wo es wieder sehr viel zu beobachten gab, besuchten wir eine Buena Vista Social Club Show inkl. Abendessen. «Sociedad Cultural „Rosalio de Castro“  – Tradicionales de los 50 …Lo Mejor de Habana de noche».

«Sociedad Cultural „Rosalio de Castro“ – Tradicionales de los 50 …Lo Mejor de Habana de noche»

Das war ein tolles Erlebnis, auf der Bühne 17 Musikanten welche, die sich abwechselnden Sänger und Sängerinnen begleiteten. Hier kann man sehen, das Musik jung hält. Einige der Sänger hatten doch schon ein stattliches Alter. 90 Min kubanische Musik vom Feinsten.

Tolle kubanische Musik

 

 

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