Cuba 27.11.-18.12.2017
Tag 1 – Weesen – Havanna – 8’256 km

Während unserer Reise nach und in Kuba habe ich einen Reiseblog verfasst. Da ich aber unterwegs kein Internet hatte wird dieser nun schrittweise hier veröffentlicht. Ich hoffe auf viele begeisterte Leser, die vielleicht durch diesen Bericht selber die Lust verspüren dieses tolle Land einmal anzuschauen.

Von Weesen aus starteten wir um mit dem ganzen Gepäck per Bus und Bahn den Flughafen Zürich zu erreichen. Dort stand schon die Edelweiss Maschine für uns bereit. Trotzdem mussten wir noch warten und genehmigten uns ein kleines «Ferien-Start-Bier» am Gate.

Unser Airbus A330-300 der Edelweiss

Der Flug WK32 nach Havanna startete etwas verspätet weil zuvor der Voice Recorder ausgewechselt werden musste. Danach verlief aber alles planmässig mit einem relativ ruhigen Flug. Die Economy Max Plätze bei Edelweiss zu buchen war eine sehr gute Idee, die Beinfreiheit ist markant grösser, was vor allem mir zu Gute kam, zudem sassen wir sozusagen alleine in diesem Bereich, ohne lästige Sitznachbarn vor oder hinter uns. Es wäre auch angenehm ruhig, wenn die normalen Economy Passagiere respektieren würden, dass sie nicht in dieser Klasse herumgeistern sollten.

Fast leere Economy Max Klasse
Wunderschöne Aussicht über den Wolken

Erst flogen wir rüber nach Nordamerika und dann der ganzen Ostküste entlang nach Süden, dann quer über Florida nach Havanna. Dank des guten Wetters war das recht interessant, man sah sehr schön die Stadt New York und dann die «Naval Station Norfolk», den grössten Marinehafen der Welt.

Rechts unten im Bild sieht men das Fort Monroe und davor im Meer den Eingang eines Tunnels, links Newport News
Als Vergleich das Satellitenbild aus Maps
Die Naval Station Norfolk, der grösste Marinehafen der Welt

Satellitenbild aus Maps

In Havanna bei Nacht gelandet stiegen wir aus dem Flugzeug und marschierten direkt zu Fuss ans Gate dieses für eine Millionenstadt (2.1 Mio. Einwohner) sehr bescheidenen Flughafens. Dann kamen wir zur Passkontrolle, was ohne Probleme verlief, man musste sich kurz für ein Foto hinstellen und schon wurde man ins Land gelassen. Das Warten auf die Koffer war dann aber eine rechte Geduldsprobe, vor allem als wir merkten dass die Koffer aus Zürich auf beide Gepäckbänder geladen wurden. Wir waren dann sehr erleichtert als unsere beiden Koffer endlich den Weg zu uns fanden.

Danach waren wir bereits raus aus dem Flughafen, interessanterweise wollte niemand unsere Krankenversicherung sehen, welche eigentlich obligatorisch bei der Einreise vorgewiesen werden müsste.
Dann eine Überraschung, da stand doch schon ein Mann der meinen Namen auf einem Schild hochhielt. Perfekter Empfang vom Reisebüro. Er hat uns kurz ein paar Sachen erklärt und dann den Chauffeur organisiert. Mit diesem hatten wir dann schon das erste Abenteuer, seine Fahrweise war recht zügig für europäische Verhältnisse. Wer bremst verliert und wer hupt kommt zuerst.
So waren wir dann schnell im Hotel «Chateu Miramar» angekommen und konnten unser Zimmer beziehen. Morgen kriegen wir dann unser Auto aber jetzt erst mal schlafen nach der langen Reise.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.